Anlieferung Die Lieferung ist auf Vollständigkeit und eventuelle Transportschäden zu überprüfen, Beanstandungen sind sofort bei Übernahme zu melden.
Entladung Die Paletten müssen mit geeigneten Hebezeugen an der Baustelle abgeladen werden, i. d. R. mit einem Baustellenkran. Es sind Gurte und keine Seile zu verwenden. Bei Palettenlängen über 10 m geeignete Traversen benutzen, unter 6 m ist Entladen mit einem Hubstapler möglich. Kantenschutzwinkel an der Oberseite der Pakete anlegen oder Distanzholz zwischen die Gurte bzw. Seile spreizen (Abb. 1). 
Die Palette sollte keiner großen Durchbiegung unterliegen. Paletten möglichst gemäß Verlegeplan verteilen. Maximal zwei Holzpaletten übereinander stapeln (Abb.2).
Lagerung Pakete im Freien nicht direkt auf dem Boden lagern, sondern auf ausgerichteten Lagerhölzern in Längsrichtung in leichter Schräglage (Abb. 3).
Pakete vor Sonneneinstrahlung, Nässe und Verschmutzung schützen, am besten mit Textilplanen. Zur Vermeidung von Tauwasser für ausreichende Belüftung sorgen, Planen an den Kopfseiten öffnen und gegen Sturmeinwirkung sichern (Abb.4). Stehendes Wasser zwischen den Elementen ist unbedingt zu vermeiden, da hierdurch Korrosionsschäden entstehen können.
Schutzfolie Werkseitig aufkaschierte Schutzfolien sind sofort nach Montage, spätestens aber 4 Wochen nach Anlieferung zu entfernen.
Passschnitte Erforderliche Anpassungsarbeiten werden mit geeigneten Stich- oder Handkreissägen durchgeführt.
Die Sägeblätter sollten eine sehr feine Zahnteilung haben und einen „kalten Schnitt“ erzeugen, damit die Elementoberfläche nicht beschädigt wird (Abb. 5).  |
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Ausbessern Kleine Schäden der Beschichtung mit einem feinen Haarpinsel und lufttrocknendem Ausbesserungslack so kleinflächig wie möglich beheben. Ausbesserungslack kann von uns bezogen werden.
Luftdichtheit Bei der Montage ist grundsätzlich darauf zu achten, dass alle Anschlüsse wie z. B. Dach zu Wand, Wand zu Wand, oder Anschlüsse an Öffnungen oder Lichtbändern entsprechend dem Stand der Technik dauerhaft luftundurchlässig abgedichtet werden. Dabei kann man je nach Einsatzbereich sowohl komprimierbare, offenzellige Polyurethan- Dichtbänder, PVC-Dichtbänder, plastische oder elastische Dichtmassen oder mit Butylkautschuk kaschiertes Aluminiumband (Reparaturband) verwenden. Bei größeren Öffnungsbereichen ist es auch möglich, mit geeignetem PUR-Montageschaum zu arbeiten.
Montage von Wandelementen Bei der Montageausführung sind die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften und die „Richtlinien für die Montage von Profiltafeln für Dach-, Wand- und Deckenkonstruktion des IFBS und die Zulassung“ zu beachten. Unterkonstruktion vor Montagebeginn auf z. B. Rechtwinkligkeit, Ebenheit und erforderliche Auflagerbreiten prüfen. Mängel sind beim Auftraggeber zu melden und Nachbesserung zu verlangen.
Wandelemente werden üblicherweise vertikal montiert, können aber auch horizontal verlegt werden. Vor der Montage ist die Einteilung der Elemente durch Markierungen der Baubreite an der Unterkonstruktion vorzunehmen und einseitig selbstklebende Dichtbänder zur Dichtung der Elemente an der Unterkonstrution gemäß Verlegeplan anzubringen.
Die Handhabung der Wandelemente hat sorgsam zu erfolgen, damit keine Beschädigungen an den kunststoffbeschichteten Außenschalen entstehen. Die Elemente müssen hochkant getragen werden, um Durchbiegungen zu vermeiden. Dabei nicht in die Nut fassen (Abb. 6). 
Die Wandelemente werden mit einem Kran hinter das Gerüst gehoben und montiert. Üblich ist aber auch das Montieren per Hand, wobei die Elemente auf den Montagestützwinkel gestellt und mittels Seilen in die senkrechte Lage gebracht werden (Abb. 7).
Bei der Montage von horizontal zu verlegenden Wandelementen werden diese an beiden Enden mittels Schraubzwingen gehalten. Dabei ist die Außenschale durch Verwendung von Zwischenlagen zu schützen. Die vorhandene Schutzfolie ist an der Wandaußenschale am oberen und unteren Rand und im Bereich der Dichtschrauben während der Montage zu lösen. |